Brienzwiler
Berner Oberland

Restliches Gemeindegebiet wird vermessen. Nachdem das Siedlungsgebiet seit 1981 in zwei Etappen amtlich vermessen worden ist, folgen nun noch die Alpgebiete Wilervorsass und Oltscheren. Der Gemeinderat hat dem Grundsatz zugestimmt und den Gemeindekostenanteil gesprochen.

Anfangs der Achtzigerjahre ist als erstes Los das Brienzwiler Dorfgebiet amtlich vermessen worden. In den Jahren 1994-98 folgte dann der östliche und nördliche Dorfteil und nun stehen noch das bisher unvermessene Gebiet „Wilervorsass“ und die Exklave „Oltscheren“ auf dem Programm. Die durch das Amt für Geoinformation ermittelten Kosten zeigen einen Gesamtaufwand von 420‘000 Franken, wobei die Hauptlast durch Bund und Kanton getragen wird und der Gemeinde Restkosten von 110‘000 Franken verbleiben. Die gesamten Kosten werden vom Kanton vorfinanziert und die Gemeinde hat die ihr verbleibenden Restkosten in vier gleichmässigen Jahrestranchen zurück zu erstatten. Analog der bisherigen Praxis werden sich die betroffenen Grundeigentümer mit einem Zweidrittel-Anteil an den Vermarkungskosten von 75‘000 Franken zu beteiligen haben. Der Beginn der Arbeiten ist im 2016 geplant.

Grundsätzliches Ja zur Mitfinanzierung von regional bedeutenden Kulturinstitutionen.

Die Regionalkonferenz Oberland Ost plant ab 2017 die Umsetzung der regionalen Kulturförderung, indem das Kunsthaus Interlaken, die Interlaken Classics, die Musikfestwoche Meiringen und die Stiftung Holzbildhauerei Brienz in den Genuss von regionalen Kulturförderungsgeldern kommen sollen. Der Gemeinderat hat im Rahmen der Konsultationsumfrage die grundsätzliche Bereitschaft erklärt, jedoch mit dem Vorbehalt, dass der endgültige Beschluss erst bei Vorliegen der definitiven Zahlen gefasst wird und sich die Gemeinde bei einem allfällig positiven Beschluss „nicht auf ewig binden muss“. Nach heutigem Stand hätte sich Brienzwiler mit einem jährlichen Beitrag an die vorerwähnten Institutionen in der Grössenordnung von 1‘500 bis 1‘800 Franken zu beteiligen.

Leitungsersatz Hinterem Hubel

Nachdem die Gemeindeversammlung den benötigten Kredit im vergangenen Dezember bewilligt hat, konnten die Aufträge für den Ersatz der Wasser-, Abwasser und Stromleitungen im Gebiet „Hinterem Hubel“ durch den Gemeinderat wie folgt vergeben werden: Baumeisterarbeiten: Eggenberg Tiefbau AG, Brienz/Brienzwiler, Sanitärarbeiten: Roland Schild, Brienzwiler. Die Arbeiten werden in Angriff genommen, sobald es die Witterung erlaubt.

Personelles

Nach dem Rücktritt von Samuel Hunziker hat der neu gewählte Gemeinderat Daniel Schild anfangs Januar seine Arbeit im Ratsgremium aufgenommen. Er übernimmt das Co-Präsidium der Technischen Kommission zusammen mit Gemeinderat Christian Schranz und ist zudem für das Forstwesen verantwortlich. Weiter amtet er als Gemeindevertreter in der Schwellenkorporation, der Weggenossenschaft Wilervorsass und im Stiftungsrat Holzschnitzereien Brienz.

In der Baukommission ist für die ausgetretene Barbara Schild Jürg Eschler gewählt worden. Zudem hat der Rat den Wahl- und Abstimmungsausschuss in folgender Zusammensetzung bestimmt: Peter Gmür, Gemeinderat (Präsident) sowie Urs Beyeler, Patrick Fotsch, Iryna Mathyer und Franziska Morger als Mitglieder.

 

Peter Guggisberg, Gemeindeschreiber / 04.02.15

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Veröffentlicht: 04. Februar 2015